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Review: COR - Herztier
COR - Herztier COR - Herztier
Rügencore Records
2010

Die Band aus Rügen hat eine neue Platte und was soll man dazu noch sagen? Sie machen natürlich wieder ihr Ding, das heißt eine Mischung aus Punk, Hardcore, Rock und Metal die sie selbst Trashrock nennen – und das passt.
Im Vergleich mit der letzten Scheibe „Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“ ist der Sound auf „Herztier“ noch etwas roher ausgefallen und versprüht DIY-Flair, ohne jedoch Abstriche in Sachen Soundqualität zu machen. Diesen Spagat bekommen nicht viele Bands so gut hin wie COR auf diesem Album. Der Sound steht der Band richtig gut zu Gesicht, passt er doch hervorragend zu den direkten und aggressiven Texten. So wie man das von COR eben gewohnt ist.
Die Songs dröhnen von Beginn an richtig druckvoll aus den Lautsprechern und wirken so noch aggressiver. Es scheint als hätten COR nun den Sound gefunden, der perfekt zu ihnen passt. Auch die wie immer ehrlichen und harten Texte gepaart mit der nicht weniger hart klingenden Stimme passen einfach perfekt zum Rest.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum sind auf „Herztier“ auch mehr Songs vorhanden die flott ins Ohr gehen, wie zum Beispiel der brutale Titeltrack oder das besonders eingängige „Bastard“.

Fazit: COR werden weiterhin immer besser, „Herztier“ ist definitiv eines der besten Alben der Band. Vor allem der raue und brutale Sound verleiht der Platte etwas einzigartiges und macht richtig Druck.


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COR