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Review: Arliss Nancy - Wild American Runners
Arliss Nancy - Wild American Runners Arliss Nancy - Wild American Runners
Gunner Records
2013

Nicht einmal zwölf Monate nach dem letzten Album „Simple Machines“ haben Arliss Nancy aus Colorado schon wieder eine neue Platte hinterhergeschoben. Arliss Nancy klingen dann auch so, wie man sich eine Band aus dem Bundesstaat im westlichen bis zentralen Teil der USA vorstellt. Da steckt Folk, Country und Bruce Springsteen genauso wie Rock und Punk mit rauen Stimmen aus Kehlen mit Bärten daran drinnen. Überhaupt verleiht der Gesang, der Keyboard-Einsatz und das Händchen für großartig eingängige Melodien den Songs ihre ganz eigene Note.
Während der Opener „Benjamin“ noch in die lockere und poppigere Richtung geht zeigen Arliss Nancy im Laufe des Albums oft ihre melancholische Seite, wie zum Beispiel im wunderbaren „Directions Never Hold“ oder den ruhigeren „Nathaniel“ sowie „The GB Shuffle“ und im abschließenden „Vonnegut“.

Fazit:Wild American Runners“ ist ein Muss für jeden, der auf Folk-Country-Rock-Punk steht. Das Album hat zwölf Lieder zu bieten, von denen jedes einzelne mindestens sehr gut ist. Die Band versteht es auch, melancholische Songs mit einer gewissen Heiterkeit und Lockerheit zu verbinden, so dass sich die Platte nicht nur für die dunkle Jahreszeit eignet.

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